
Daniel Pattis (im Bild) hat es geschafft: Der 28-jährige Tierser gewann bei seinem Heimrennen im Rahmen des Rosengarten Schlern Marathons die 46-km-Distanz und stellte mit 4:43.07 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Er unterbot die bisherige Rekordmarke von Andreas Reiterer um fünf Minuten. Den Sieg bei den Damen holte sich die Sarnerin Regina Spiess in 6:34.40 Stunden. Die 36-km-Wettbewerbe gingen an den Klausner Luca Clara (3:41.53) und die Deutsche Clara Carste (4:35.02). In den beiden neuen Rennen über 16 km setzten sich der Sarner Damian Nussbaumer (1:17.44) und die Fleimstalerin Anna Santini (1:30.07) durch. Bei herrlichem Wetter waren insgesamt 500 Athletinnen und Athleten (neue Rekordzahl) auf dem einzigartigen Parcours rund um Rosengarten und Schlern im Einsatz.
Rosengarten Schlern Sky Marathon: Pattis glänzt mit Streckenrekord, Spiess mit fulminanter Aufholjagd (Sportissimus)
Tiers,11. Juli 2026 – Daniel Pattis aus Tiers und die Sarnerin Regina Spiess haben am Samstag bei Kaiserwetter die 9. Ausgabe des Rosengarten Schlern Sky Marathons auf der Langdistanz für sich entschieden. Beim 36 km langen Sky Trail waren Luca Clara aus Klausen und die Wahl-Innsbruckerin Clara Carste siegreich. Den neu eingeführten Sky Run (16 km) gewannen der Sarner Damian Nussbaumer und die Trentinerin Anna Santini. Insgesamt waren 500 Athletinnen und Athleten aus 30 verschiedenen Nationen am Start.
Dieser Sieg und der damit verbundene Streckenrekord kamen mit Ansage. Denn nichts weniger als eine Verbesserung der aktuellen Bestmarke von 4:48.24 Stunden hatte sich Lokalmatador Daniel Pattis zum Ziel gesetzt. Und dieses Vorhaben setzte der 28-Jährige aus Tiers bei seinem Heimrennen um. Pattis feierte einen Start-Ziel-Sieg, der zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Nach dem Start um 7 Uhr beim Cyprianerhof lief der Vize-Europameister im Trail-Lauf einsam vorneweg. Bei der Tierser Alpl Hütte nach 3:06 Stunden Laufzeit hatte Pattis bereits über 22 Minuten Vorsprung auf seinen ärgsten Widersacher Thomas Oberrauch aus Oberbozen.
Dieses Polster baute Pattis in der Folge weiter aus. Nach 46 gelaufenen Kilometern mit 2980 Höhenmetern im Auf- und deren 3083 im Abstieg passierte der Athlet des Brooks Trail Runners Teams nach 4:43:07 Stunden die Ziel-Linie und unterbot die alte Bestmarke damit um mehr als fünf Minuten. Pattis, der sich über seinen zweiten Heimsieg freuen durfte, blieb auch als einziger unter der magischen 5-Stunden-Marke, denn Oberrauch beendete den Rosengarten Schlern Sky Marathon nach 5:24.31 Stunden. Das Podium komplettierte ein weiterer Südtiroler: Ludwig Andres vom Rennerclub Vinschgau wurde mit 5:46.24 Stunden Dritter und setzte sich damit im Kampf um Rang drei gegen den Spanier Hugo Zapata und den Slowaken Tomas Repka vom Dynafit Team durch. Der ehemalige Skirennläufer Florian Eisath (Carezza Dolomites) kam nach 6:41.05 Stunden als 26. im Ziel an.
Regina Spiess mit bärenstarkem Finish
War die Entscheidung bei den Männern eine glasklare Angelegenheit, so verlief das Rennen bei den Frauen extrem spannend. Bei der Tierser Alpl Hütte deutete vieles auf einen Sieg von Susanna Lell Reichert hin. Die 39-jährige Allgäuerin vom XC Running Team hatte nach 4:20 Stunden Laufzeit einen Vorsprung von einer guten Minute auf Regina Spiess aus dem Sarntal. Doch in der Folge kam Spiess der Deutschen immer näher, überholte sie auf den letzten 1500 Metern, und setzte sich am Ende mit einer Zeit von 6:34.40 Stunden und einem hauchdünnen Vorsprung von 31 Sekunden durch.
Für Spiess (Jahrgang 1973) war es der zweite Sieg beim renommierten Trail-Event unterhalb des Rosengartens nach ihrem Triumph im Jahr 2021. Lell Reichert war hingegen zum fünften Mal am Start und stand zum fünften Mal am Podium. 2018 hat sie auf der 36-km-Trasse gewonnen.
Als strahlende Dritte passierte am Samstag Lokalmatadorin Marion Rieder die Ziel-Linie – Sektdusche inklusive. Die 33-jährige Tierserin büßte auf Spiess 2.30 Minuten ein. Das war in etwa auch der Rückstand, den Rieder bei der Tierser Alpl Hütte auf die spätere Tagessiegerin hatte. Einen Achtungserfolg landete auch die Ex-Skirennläuferin Karoline Pichler (Carezza Dolomites), die es als Achte mit der Zeit von 7:14.49 in die Top Ten schaffte.
Clara wiederholt seinen Vorjahressieg
Den Rosengarten Schlern Sky Trail (36 km/1908 Höhenmeter im Aufstieg) entschied wie bei den Ausgaben 2021 und 2025 Luca Clara für sich, der ursprünglich für den Sky Marathon gemeldet war. Dem Klausner stand bei seinem insgesamt dritten Sieg im Herzen der Dolomiten eine Zeit von 3:41.53 Stunden zu Buche. Platz zwei ging an Patrick Gross (Meran), der das Ziel nach 3:44.34 Stunden erreichte. Der Trentiner Maximilian Franceschini kam als Dritter an. Seine Endzeit betrug 4:02.48 Stunden.
Auch bei den Damen gab es auf der „kürzeren“ Trasse einen Favoritinnensieg. Die Vorjahreszweite Clara Carste lief heuer als erste durch den Zielbogen auf dem Dorfplatz in Tiers. Die Münchnerin, die aktuell in Innsbruck lebt, beendete das Rennen nach 4:35.02 Stunden und mit über 16 Minuten Vorsprung auf die Zweite, Sara Toloni aus Limbiate in der Lombardei. Die Sarnerin Barbara Spiess beendete den Sky Trail als Dritte, und zwar mit der Zeit von 4:52.01 Stunden. Die Völserin Laura Neulichedl blieb als Vierte ebenfalls unter der 5-Stunden-Marke (4:55.29).
Nussbaumer und Santini glänzen bei der Sky-Run-Premiere
Heuer erstmals im Rahmen des Südtiroler Trail-Klassikers wurde der 16 km lange Sky Run (770 Höhenmeter im Aufstieg) ausgetragen. Den Premierensieg bei den Männern trug der Sarner Damian Nussbaumer davon, der sich in 1:17.44 Stunden durchsetzte. Der Steinegger Florian Weissensteiner (1:23.15) und der in Zürich lebende Hamburger Ole Seeberg (1:25.03) landeten auf den Rängen zwei und drei.
Bei den Frauen ging der Tagessieg ins Fleimstal. Anna Santini aus Cavalese gewann mit der Zeit von 1:30.07 Stunden. Die Boznerin Anna Riegler wurde mit 6.35 Minuten Rückstand Zweite, während Pamela D’Incà aus Pedavena bei der Siegerehrung als Dritte aufgerufen wurde (1:42.34). Für die drei Strecken beim Rosengarten Schlern Sky Marathon waren 500 Athletinnen und Athleten aus 30 verschiedenen Nationen gemeldet – der Beweis, dass das beliebte Lauf-Event Teilnehmende aus allen Teilen der Welt anlockt und ein internationales Sportfest ist.
Eine Entwicklung, die die Veranstalter freut. „Wir sind mit dem Verlauf unseres Events sehr zufrieden, vor allem, weil es keine größeren Zwischenfälle gegeben hat. Ein besonderer Dank gilt unserem gesamten Team, allen Helferinnen und Helfern – auch von den verschiedenen Blaulichtorganisationen – und unseren treuen Sponsoren. Sie alle machen dieses Fest möglich und sind das Herz des Rosengarten Schlern Sky Marathons. Wir freuen uns schon auf unseren runden Geburtstag im nächsten Jahr. Die 10. Ausgabe wird aller Voraussicht nach am 10. Juli 2027 ausgetragen.“
Die Stimmen der Sieger
Daniel Pattis (Sieger Rosengarten Schlern Sky Marathon): „Es ist immer etwas Besonderes hier zu Hause zu laufen. Ich komme viel herum, aber dieses Rennen ist für mich nach wie vor eines der schönsten der Welt. Heute (am Samstag, Anm. d. Red.) hat zu Beginn Luca Clara mein Tempo gehalten, der am Ende aber die kürzere Variante gelaufen ist und diese gewonnen hat. Es war aber gar kein Nachteil viel allein unterwegs zu sein, weil ich dadurch mein Tempo laufen konnte. Den Streckenrekord zu knacken war mein Ziel, aber auf dieser Distanz kann so viel passieren. Umso mehr freut es mich, dass es geklappt hat.“
Regina Spiess (Siegerin Rosengarten Schlern Sky Marathon): „Ich bin ganz ohne Erwartungen ins Rennen gegangen. Ich habe mich aber von Anfang an gut gefühlt, habe meinen Rhythmus gefunden und war konstant auf Platz zwei oder drei. Die letzten eineinhalb Kilometer habe ich die Führende eingeholt und mir den Sieg geholt. Ich bin überglücklich, es ist mein zweiter Erfolg hier nach einigen Jahren!“
Die Ergebnisse
46 km, Damen: 1. Regina Spiess (Sarntal) 6:34.40; 2. Susanna Lell Reichert (Deutschland) 6:35.11; 3. Marion Rieder (Tiers) 6:37.10; 4. Chiara Vitale (Castellarano) 6:42.49; 5. Cristina Salton (Badia) 6:55.23; ... 8. Karoline Pichler (Carezza) 7:14.49; 9. Angelika Eckl (Sky Lario) 7:18.01.
Herren: 1. Daniel Pattis (Brooks Runners) 4:43.07; 2. Thomas Oberrauch (Oberbozen) 5:24.31; 3. Ludwig Andres (Vinschgau) 5:46.24; 4. Hugo Zapata (Spanien) 5:51.17; 5. Tomas Repka (Slowakei) 5:51.29; 6. Robert Hopfgartner (Mühlwald) 6:01.46; 7. Markus Stock (Österreich) 6:10.54; 8. Christoph Lutz (Vinschgau) 6:11.25; 9. Jonas Senoner (Gherdeina) 6:11.49; 10. Helmut Lantschner (Steinegg) 6:13.05.
36 km, Damen: 1. Clara Carste (Deutschland) 4:35.02; 2. Sara Toloni (Limbiate) 4:51.08; 3. Barbara Spiess (Sarntal) 4:52.01; 4. Laura Neulichedl (Schlern) 4:55.29; ... 6. Natalie Mitterrutzner 5:06.55; 7. Christine Rabensteiner (beide Eisacktal) 5:10.33; 8. Michaela Schrott (Gherdeina) 5:20.14; 9. Franziska Kollmann (Steinegg) 5:24.15; 10. Julia Schrötter (Algund) 5:36.53.
Herren: 1. Luca Clara (Martini Speed) 3:41.53; 2. Patrick Gross (Telmekom) 3:44.34; 3. Maximilian Franceschini (Valchiese) 4:02.48; 4. Andreas Vieider (Steinegg) 4:15.07; ... 8. Florian Mulser (Ritten) 4:27.28; 10. Dieter Paris 4:32.07.
16 km, Damen: 1. Anna Santini (Cermis) 1:30.07; 2. Anna Riegler (Bozen) 1:36.42; 3. Pamela D'Incá (Pedavena) 1:42.34; ... 5. Vanessa Rieder (Steinegg) 1:45.20; 6. Alexandra Pichler (Brixen) 1:46.15.
Herren: 1. Damian Nussbaumer (Sarntal) 1:17.44; 2. Florian Weissensteiner (Steinegg) 1:23.15; 3. Ole Seeberg (Schweiz) 1:25.03; ... 5. Erich Rofner (Eisacktal) 1:26.49; 6. Günther Laimer (Telmekom) 1:28.58.
Schnals Trail
Ultra, Damen: 1. Kim Schreiber (Deutschland) 8:20.13; 2. Sophie Maschi (LC Bozen) 8:24.00; 3. Mari Wetterhus (Norwegen) 8:32.00; 4, Severine Petersen (Gossensaß) 9:17.37; 5. Nicole Ruggeri (Italien) 9:59.05.
Herren: 1. William Boffelli (Italien) 6:42.26; 2. Andreas Reiterer (La Sportiva) 7:02.53; 3. Lukas Mangger (Dynafit Team) 7:15.20; 4. Aasmund Steien Kjollmoen (Norwegen) 7:26.11; 5. Matthäus Zöggeler (La Sportiva) 7:35.20; 6. Felix Verdorfer (Telmekom) 7:41.38; 7. Patrick Ramoser (Kailas Fuga) 7:53.09.
Sky, Damen: 1. Greta Haselrieder (Südt. Laufverein) 3:37.27; 2. Martina Cumerlato (Gröden) 3:58.00; 3. Lisa Madlener 4:06.40; 4. Anne Röhnert 4:31.09; 5. Clara Carste (alle Deutschland) 4:32.07.
Herren: 1. Alex Oberbacher (La Sportiva) 3:14.26; 2. Wendelin Mörtendorfer (Österreich) 3:19.35; 3. Johannes Wingenfeld (Deutschland) 3:21.05; 4. Luca Pescollderungg (La Sportiva) 3:21.43; 5. Luca Clara (Martini Speed) 3:27.15; ... 10. Thomas Steck 3:35.46; 11. Patrick Gross 3:39.09.
Die Demetz-Premiere und der Schweigkofler-Hattrick beim 27. Stettiner-Cup
Moos in Passeier, 2. August 2026 – Bei ausgezeichneten Wetterbedingungen ging am Sonntag im Hinterpasseiertal die 27. Auflage des Stettiner-Cups über die Bühne. Den Berglauf-Klassiker von Pfelders auf die Stettiner Hütte gewann bei den Herren erstmals der Grödner Samuel Demetz, der bei seiner fünften Teilnahme nach vier Podiumsplätzen endlich den lang ersehnten Sieg einfuhr. Bei den Damen sorgte die Meranerin Andrea Schweigkofler für den Hattrick: sie setzte sich zum dritten Mal in Folge durch. Insgesamt waren über 230 Läuferinnen und Läufer beim Stettiner-Cup dabei.
Die Leistung von Samuel Demetz ist umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass er mit Armin Larch den Dominator des Stettiner-Cups der vergangenen Jahre in die Schranken gewiesen hat. Larch hat seit 2021 bei vier Teilnahmen vier Mal den Sieg einfahren können, nur 2023 gab es mit Hannes Perkmann ein anderes Siegergesicht, da war Larch aber auch nicht am Start. Auch für den Grödner Demetz stand am Sonntag die fünfte Teilnahme beim zehn Kilometer langen und mit knackigen 1255 Höhenmetern bestückten Berglauf-Klassiker im Hinterpasseiertal auf dem Programm. Und nach einem zweiten Platz im Vorjahr und drei dritten Plätzen in den Jahren zuvor ist es dem aus St. Ulrich stammenden Demetz endlich gelungen, den Sieg einzufahren.
Dabei lag nach dem Start bis circa zum sechsten Kilometer der Strecke noch Armin Larch in Führung. Der Mareiter hat auf den ersten, recht flach verlaufenden Kilometern von Pfelders zur Lazinser Alm ordentlich auf das Gaspedal gedrückt. Doch Demetz ließ sich vom zunächst noch größeren Abstand nicht beeindrucken, pirschte sich an Larch heran und überholte ihn in den Serpentinen in Richtung Stettiner Hütte. Am Ende holte sich der Grödner vom Team Salomon mit der Siegerzeit von 1:02.34,5 Stunden auch einen Respektabstand von knapp eineinhalb Minuten auf den für den SC Meran startenden Larch heraus (1:04.02,5 Stunden). Den dritten Platz holte sich mit Noe Thaler ein Sarner, er überquerte die Ziellinie auf 2875 Metern über dem Meeresspiegel nach 1:06.18,7 Stunden. Wie im Vorjahr gingen die Plätze vier und fünf an die SC-Meran-Athleten Lukas Gasser (1:07.21,3 Stunden) und Luca Boninsegna (1:08.26,4 Stunden).
Andrea Schweigkofler mit dem dritten Streich
Eine Dominanz beim Stettiner-Cup, wie sie Larch in den vergangenen Jahren innehatte, erarbeitet sich derzeit Andrea Schweigkofler. Die Bergläuferin vom SC Meran sicherte sich am Sonntag nämlich den dritten Sieg in Folge im Hinterpasseiertal. Damit ist die Meranerin seit der 25. Ausgabe im Jahr 2024 ungeschlagen und peilt in den kommenden Jahren wohl die Rekordmarke von fünf Siegen, die derzeit Edeltraud Thaler innehat, an. Auch bei der 27. Ausgabe am Sonntag war Schweigkofler nicht zu bremsen: Nach 1:15.49,3 Stunden stoppte die 41-Jährige ihren Timer auf der Stettiner Hütte und feierte einen überlegenen Start-Ziel-Sieg.
Erst knapp vier Minuten später kam ihre Teamkollegin Anna Lena Hofer vom SC Meran, die Siegerin vom Jahr 2023, nach 1:19.41,7 Stunden vor der Stettiner Hütte an und sicherte sich Rang zwei. Auf dem dritten Platz landete die Trentinerin Anna Santini vom US Cermis (1:22.7,9 Stunden), gefolgt von der TT-Vinschgau-Athletin Heidi Pfeifer (1:23.46,6 Stunden) und der Vorjahreszweiten Johanna Steinmüller aus Deutschland (1:24.34,5 Stunden).
Zufriedene Veranstalter
Ein hochzufriedenes Fazit ziehen auch die Veranstalter von der Bergrettung Moos, die den Stettiner-Cup zum 27. Mal reibungslos über die Bühne gebracht haben: „Fast alle der rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gesund ins Ziel gekommen, gröbere Verletzungen gab es keine – das ist die Hauptsache. Die Entscheidung, den Start aufgrund der Hitze und der gemeldeten Gewitter um eine Stunde auf 9 Uhr vorzuverlegen, war ebenfalls richtig. Wir freuen uns, dass unser Berglauf auch heuer wieder so gut angekommen ist. Gleichzeitig möchten wir uns bei all unseren Unterstützern und den zahlreichen freiwilligen Helfern bedanken. Ohne euch wäre die Austragung des Stettiner-Cups unmöglich. Wir sehen uns im nächsten Jahr am 1. August für die 28. Ausgabe wieder!“, resümierte OK-Chef Markus Raich.
Die Stimmen der Sieger
Samuel Demetz (Sieger Stettiner-Cup 2026): „Ich freue mich sehr, dass ich hier nach vier Podestplätzen endlich gewonnen habe. Dabei war es heute nicht einfach, Armin Larch hat gleich am Anfang mächtig Gas gegeben. Gegen Hälfte der Strecke habe ich dann aber versucht, aufzuschließen und auf den steilen Passagen ist mir aufgefallen, dass ihm etwas die Puste ausgeht. Also habe ich angegriffen und in der Folge versucht, meinen Vorsprung auszubauen. Das ist mir gelungen und endlich habe ich den Stettiner-Cup gewonnen!“
Andrea Schweigkofler (Siegerin Stettiner-Cup 2026): „Dieser Lauf liegt mir einfach. Auch heute ist es mir wieder gut ergangen. Ich konnte mich gleich nach dem Start absetzen und lange Zeit einen guten Rhythmus laufen. Erst gegen Ende der Strecke habe ich die Anstrengung in den Unterschenkeln gespürt und leichte Krämpfe bekommen, habe aber bis ins Ziel auf die Zähne gebissen. Die Rekordmarke von fünf Siegen? Die ist für mich schon ein Ziel, ich hoffe, dass es hier so weitergeht!“
Ergebnisse Stettiner-Cup 2026:
Top-5 Herren:
- Samuel Demetz ITA/Team Salomon 1:02.34,5 Stunden
- Armin Larch ITA/SC Meran 1:04.02,5
- Noe Thaler ITA/Alpin Speed Sarntal 1:06.18,7
- Lukas Gasser ITA/SC Meran 1:07.21,3
5. Luca Boninsegna ITA/SC Meran 1:08.26,4
Top-5 Damen:
- Andrea Schweigkofler ITA/SC Meran 1:15.49,3 Stunden
- Anna Lena Hofer ITA/SC Meran 1:19.41,7
- Anna Santini ITA/US Cermis 1:22.17,9
- Heidi Pfeifer ITA/TT Vinschgau 1:23.46,6
5. Johanna Steinmüller GER/Allgäu Outlet 1:24.34,5
Damen: 1. Andrea Schweigkofler 1:15.49; 2. Anna Lena Hofer (beide SC Meran) 1:19.41; 3. Anna Santini (Cermis) 1:22.17; 4. Heidi Pfeifer (Vinschgau) 1:23.46; 5. Susi Lell Reichert 1:23.34; 6. Johanna Steinmüller (beide Deutschland) 1:24.34; 7. Sonja Tscholl (Eisacktal) 1:25.36; 8. Edeltraud Thaler (Telmekom) 1:27.44; 9. Anna Pfitscher (Vinschgau) 1:28.50; 10. Irene Senfter (Jenesien) 1:29.53.
Herren: 1. Samuel Demetz (Salomon) 1:02.34; 2. Armin Larch (SC Meran/Mareit) 1:04.02; 3. Noe Thaler (Sarntal) 1:06.18; 4. Lukas Gasser 1:07.21; 5. Luca Boninsegna 1:08.26; 6. Armin Gögele (alle SC Meran) 1:08.51; 7. Alexander Hirschberger (Deutschland) 1:10.27; 8. Helmuth Mair (Eisacktal) 1:11.10; 9. Christoph Steinmüller (Deutschland) 1:11.29; 10. Franz Schnitzer (Oberkaser) 1:12.44.
