Gold für Springeth, Bronze für Amhof
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Damit hatten wohl die größten Optimisten nicht gerechnet: Bei den U20-Hallenitalienmeisterschaften in Ancona holte Maximilian Springeth (im Bild Rai) im Weitsprung sensationell die Goldmedaille. Einige Stunden zuvor hatte bereits Greta Amhof (SSV Bruneck) mit einer Bronzemedaille im Weitsprung groß aufgetrumpft. Über 400 m erreichte die vielseitige Mehrkämpferin aus dem Pustertal überraschend das Sechserfinale.
Schnelle 60-m-Zeiten in der WUB-Halle
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Auch wenn die Athleten aus dem Trentino nur spärlich vertreten waren konnte sich das Interesse für die dritte Auflage der Euregio Hallenmeisterschaft in Innsbruck doch sehen lassen. Die schöne WUB-Halle erlebte einen fast zehnstündigen Wettkampf mit vielen Höhepunkten und einigen bemerkenswerten Spitzenleistungen. Für den Höhepunkt aus Südtiroler Sicht sorgte Sprinterin Roberta Giovanelli (im Bild im Vorlauf), die im Finale des 60-m-Rennens die Uhren bei 7,68 Sekunden stehen ließ. Damit steigerte die 22 Jahre alte Boznerin ihre eben erst aufgestellte Bestmarke um 4 Hundertstel. Eine Topleistung gelang auch der 17-jährigen Mehrkämpferin Greta Amhof. Die Athletin des SSV Bruneck, die bei der anstehenden Junioren-Italienmeisterschaft den 400-m-Lauf bestreiten möchte, steigerte sich im Weitsprung um 12 Zentimeter auf 5,77 m. Dazu gelangen ihr auch noch Sprünge von 5,75 und 5,74 m. Auch Isabel Vikoler stellte mit 5,51 m eine neue Bestmarke auf.
Das "Reschensee-Blau" wird fehlen
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Geschockt war nicht nur Südtirols Laufszene, als der Rennerclub Vinschgau am 21. Januar 2026 das Ende des Reschenseelaufs bekanntgab. Der Wettbewerb im oberen Vinschgau hatte sich seit der ersten Auflage im Jahr 2000 zur größten Laufveranstaltung des Landes entwickelt. Bei der 25. Auflage im Juli 2025, die zum Jubiläum als Abendlauf durchgeführt wurde, konnten die Veranstalter nicht weniger als 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. "Und es hätten sogar bis zu 4.500 sein können, aber wir mussten die Einschreibungen frühzeitig schließen", sagt Gerald Burger, der Initiator des Vinschgauer Rennens. Für Südtirols Laufsport ist der Verlust des Reschenseelaufs ein wahrer KO-Schlag, nachdem in den letzten Jahren schon die Halbmarathonläufe in Meran und Kaltern und die großen Bergläufe in Brixen und im Sarntal aus dem Wettkampfkalender ausgeschieden sind. Ob es in den nächsten Wochen und Monaten noch gelingt, für den Reschenseelauf vor Ort ein Ersatzrennen aufzubauen, bleibt abzuwarten. Die bisherigen Veranstalter vom Rennerclub Vinschgau sind auf alle Fälle nicht mehr mit dabei.
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