Das "Reschensee-Blau" wird fehlen
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Geschockt war nicht nur Südtirols Laufszene, als der Rennerclub Vinschgau am 21. Januar 2026 das Ende des Reschenseelaufs bekanntgab. Der Wettbewerb im oberen Vinschgau hatte sich seit der ersten Auflage im Jahr 2000 zur größten Laufveranstaltung des Landes entwickelt. Bei der 25. Auflage im Juli 2025, die zum Jubiläum als Abendlauf durchgeführt wurde, konnten die Veranstalter nicht weniger als 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. "Und es hätten sogar bis zu 4.500 sein können, aber wir mussten die Einschreibungen frühzeitig schließen", sagt Gerald Burger, der Initiator des Vinschgauer Rennens. Für Südtirols Laufsport ist der Verlust des Reschenseelaufs ein wahrer KO-Schlag, nachdem in den letzten Jahren schon die Halbmarathonläufe in Meran und Kaltern und die großen Bergläufe in Brixen und im Sarntal aus dem Wettkampfkalender ausgeschieden sind. Ob es in den nächsten Wochen und Monaten noch gelingt, für den Reschenseelauf vor Ort ein Ersatzrennen aufzubauen, bleibt abzuwarten. Die bisherigen Veranstalter vom Rennerclub Vinschgau sind auf alle Fälle nicht mehr mit dabei.
21-km-Weltrekordler setzt neue Maßstäbe
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Mit sensationellen Leistungen warteten die Männer beim 51. BOclassic Silvesterlauf auf. Sieger Yomif Kejelcha (im Bild), der Weltrekordhalter im Halbmarathon, stürmte nach 10 km in kaum für möglich gehaltenen 27.42 Minuten ins Ziel. Damit pulverisierte er den Streckenrekord von Vorjahressieger Telahun Haile Bekele, der in 27.47 Zweiter wurde, um 17 Sekunden. Auch Yeman Crippa (27.57) und Maxime Chaumeton (27.59) blieben in dem hochklassigen Rennen unter 28 Minuten. Bei den Damen gab es das erwartete Schaulaufen von Nadia Battocletti. Die Trentinerin griff nach verhaltenem Beginn in der dritten von vier Runden an und gewann in 15.51 Minuten zum dritten Mal in Folge.
Cross-Titelkämpfe der besonderen Art
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Es waren Cross-Titelkämpfe der besonderen Art, die am 6. November 2025 auf den Talferwiesen in Bozen über die Bühne gingen. Wegen der Protestmaßnahmen der Lehrer fehlten die meisten deutsch- und ladinischsprachigen Schulen. Insgesamt waren es 195 Athletinnen und Athleten, die die sechs Wettbewerbe bei herrlichem Herbstwetter in Angriff nahmen. Einige Schülerinnen und Schüler wurden von ihren Eltern begleitet. Die Organisatoren vom Amt für Schulsport hatten die drei Bezirkswettkämpfe gestrichen und beschränkten sich auf die Durchführung des Landesfinales in Bozen. Im Frühjahr sollte auch eine Italienmeisterschaft ausgetragen werden. Im Bild Mittelschulsiegerin Teresa Fiegele aus Laas.
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